Gynäkologische Gemeinschaftspraxis Jever / Wilhelmshaven Dres. med. Heide Ullrich - Heike Schumacher - Michael Schirmann Christiane Kamps - Angela Kirstges
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Dysplasie - Sprechstunde

Abb.: Kolposkop (Quelle: Zeiss.de) - Kolposkopie - Befunddemonstration (Quelle: Leisegang.de)

 

Wenn wir bei Ihnen im Rahmen einer gynäkologischen Routine-Untersuchung / Krebsvorsorge einen vaginalen Abstrich vom Muttermund bzw. von der Scheidenoberfläche durchführen, werden die erhaltenen Zellen anschliessend im Zytologischen Speziallabor unter dem Mikroskop ausgewertet (Abstrich nach Papanicolau - kurz: Pap).

 

Anschließend werden die Zellen einem Befund zugeordnet, der von komplett unauffällig bis zu stark krebsverdächtig ausfallen kann.

 

Wer dazu Genaueres wissen möchte, kann z.B. mal folgenden link aufrufen:

http://www.zervita.de/diagnostik-und-vorsorge/vorsorgeuntersuchung/pap-gruppen_MNIII.php

 

Je nach Befund ergeben sich im Grunde drei mögliche Konsequenzen:

 

normale Kontrollen, engmaschige Kontrollen (ggfs. incl. HPV-Test - siehe o.a. link) oder Durchführung einer Gewebsprobe.

 

Gewebsproben konnten früher nur operativ in der Klinik und meist nur in Narkose durchgeführt werden; bei einer sog. "Konisation" wird gleich eine komplette Scheibe des Muttermunds entfernt.

 

Im Rahmen einer "Dysplasiesprechstunde" können solche Eingriffe dagegen häufig vermieden werden: während die Patientin auf dem gynäkologischen Untersuchungstuhl sitzt, betrachtet die Gynäkologin den Muttermund bzw. die Scheidenoberfläche unter einem starken Mikroskop (Kolposkop) und kann bei Bedarf von auffälligen Arealen gezielte, minimale Gewebsproben entnehmen.

 

Diese werden zur weiteren Untersuchung eingeschickt und wenige Tage später ergibt sich ein eindeutiger Befund über die Gewebsveränderungen, so dass sich meistens weitere Eingriffe vermeiden lassen - es sei denn, es erhebt sich wirklich der Verdacht auf eine konkrete Krebserkrankung.

Dies ist aber dank der heutigen Früherkennungsmethoden inzwischen eine absolute Ausnahme geworden.

 

Die moderne Technik erlaubt es uns in unserem Untersuchungsraum auch, bei der Kolposkopie auffällige Befunde direkt zu fotografieren, zu speichern und der Patientin gleichzeitig auf einem Monitor zu demonstrieren.

 

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