Gynäkologische Gemeinschaftspraxis Jever / Wilhelmshaven Dres. med. Heide Ullrich - Heike Schumacher - Michael Schirmann Christiane Kamps - Angela Kirstges
Gynäkologische Gemeinschaftspraxis Jever / Wilhelmshaven                                   Dres. med.     Heide Ullrich - Heike Schumacher - Michael Schirmann                   Christiane Kamps - Angela Kirstges

 

 

Rufen Sie einfach an unter

 

04461-71871

(Jever)

 

oder

 

04421-956600 (Wilhelmshaven)

 

 

Kinderwunsch

 
 

Auf dieser Seite möchten wir Ihnen Informationen zu diesen Themen geben:

  • Unerfüllter Kinderwunsch /-Sterilität
  • Diagnostik:
    • Hormondiagnostik,
    • Zyklusmonitoring,
    • weitere Diagnostik
  • Behandlungsmöglichkeiten

 

Zur persönlichen Beratung können sie gerne allein oder zu zweit einen Termin bei uns in der Praxis vereinbaren!

 

Unerfüllter Kinderwunsch

 

Wann spricht man davon?    

Unfruchtbarkeit = ungewollte Kinderlosigkeit bei regelmäßigem ungeschützten Verkehr über 1-2 Jahre. 

 

Wer ist davon betroffen?

In Deutschland sind ca. 2 Millionen Paare ungewollt kinderlos.

 

Was sind die Ursachen?

  • mit jeweils 30-40% sind die Ursachen auf Frauen und Männer gleich verteilt.
  • in 15-30% der Fälle sind beide Partner betroffen.
  • in 5-10% der Fälle ist keine Ursache erkennbar.

 

Was sind die häufigsten Ursachen bei Frauen?

  • die häufigsten Ursachen bei Frauen sind eine Störung der Eizellreifung, Schädigung der Eileiter oder eine Endometriose (Wachstum von Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter -> häufig starke Schmerzen bei der Monatsblutung).
  • außerdem können Myome (Muskelknoten in der Gebärmutter) eine Schwangerschaft verhindern.

     

 

Was sind die häufigsten Ursachen bei Männern?

 

  • fehlende oder gestörte Spermienbildung (d.h. keine, zu wenige oder ein zu hoher Anteil an fehlgeformten Spermien in der Samenflüssigkeit, dem Ejakulat) ist die häufigste Ursache für männliche Unfruchtbarkeit.  

 

Was bedeutet Unfruchtbarkeit für die betroffenen Paare? 

 
Ungewollt kinderlose Paare sind einem erheblichen Leidensdruck ausgesetzt. Studien belegen: Diagnose Unfruchtbarkeit löst bei den Betroffenen häufig eine tiefe emotionale Krise aus: Frustration, Schuldgefühle, ein vermindertes Selbstwertgefühl sowie Depressionen kennzeichnen den emotionalen Zustand vieler Paare. Obwohl so viele Menschen von ungewollter Kinderlosigkeit betroffen sind, ist das Thema noch immer ein Tabu in der Gesellschaft. Vorurteile sind weit verbreitet. Das Alter der Frau ist ein wichtiger Faktor, sowohl im natürlichen Zyklus als auch bei der künstlichen Befruchtung. Daher sollte eine notwendige Behandlung nicht zu lange hinausgeschoben werden.

 

Diagnostik 

 

In einem ersten Gespräch werden die folgenden Punkte angesprochen:

  • seit wann besteht Kinderwunsch?
  • wie verläuft der Zyklus der Frau (Länge und Regelmäßigkeit) und ist die Monatsblutung mit starken Schmerzen verbunden?
  • haben bei einem der Partner bereits Schwangerschaften bestanden? Wie sind die Schwangerschaften verlaufen?
  • werden von einem der Partner Medikamente eingenommen?
  • bestehen (chronische) Krankheiten (z.B. eine Schilddrüsenfehlfunktion)?
  • gab es in der Vergangenheit besondere Erkrankungen oder Operationen?
  • wie sind die genauen Lebensumstände (Wochenendbeziehung, beruflicher Stress, Alkohol- bzw. Nikotinkonsum, etc. ?

 

Hormondiagnostik und Zyklusmonitoring:

 

  • bei der Frau werden in der ersten und zweiten Zyklushälfte werden Hormonbestimmungen durchgeführt und gleichzeitig per Ultraschall die Eizellreifung und der Eisprung überprüft. 

 

  • beim Mann wird per Spermiogramm die Qualität und Menge der Samen beurteilt (Durchführung beim Urologen). 

 

Behandlungsmöglichkeiten 

 

Im Anschluß an die Diagnosestellung erfolgt ein Beratungsgespräch über die weiteren Behandlungsmöglichkeiten. Diese sind zum Beispiel:

 

  • Hormonbehandlung: wenn die Reifung der Eizellen gestört ist, können Hormone zur Stimulation der Eizellreifung gegeben werden. 

 

weitere Behandlungsmöglichkeiten sind:

  • Insemination
  • in-Vitro-Fertilisation (iVF)  
  • intracytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI)

diese weiteren Behandlungen führen wir nicht selbst durch - wir arbeiten hier aber eng mit entsprechenden Kinderwunschzentren zusammen.

 

Nützliche links: 

http://www.familienplanung.de/kinderwunsch/

http://www.frauenaerzte-im-netz.de/de_ungewollt-kinderlos_75.html

 

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