Gynäkologische Gemeinschaftspraxis Jever / Wilhelmshaven Dres. med. Heide Ullrich - Heike Schumacher - Michael Schirmann Christiane Kamps - Angela Kirstges
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Ärzte Zeitung, 23.09.2013 16:00


Reha
KV Niedersachsen probt weniger Bürokratie
Ein Antrag für das Antragsformular auf Rehabilitation - damit soll in Niedersachsen
Schluss sein.


HANNOVER/LINGEN. Kampf den Formularen: Die Kassenärztliche Vereinigung
Niedersachsen (KVN), die AOK des Landes und das Ärztenetz "Genial" in Lingen/Emsland
erproben für ein Jahr, die Formularflut einzudämmen.
Genauer gesagt: Zunächst soll der Antrag zur Einleitung von Leistungen zur Rehabilitation
(Muster 60) wegfallen. Außerdem wird anstelle der Verordnung von Rehabilitation (Muster
61) ein vereinfachter Verordnungsvordruck verwendet. 50 Ärzte des Ärztenetzes machen
mit.
"Wenn ein Arzt bei der Krankenkasse einen Antrag auf medizinische Rehabilitation eines
Patienten stellt, muss er einen zweiseitigen Vorantrag ausfüllen, um den eigentlichen
vierseitigen Reha-Antrag zu erhalten. Die Abschaffung dieser ausufernden Bürokratie ist
unser Ziel", sagte KVN-Vize Hausarzt Dr. Jörg Berling.

(Juli 2011)

 

 Impfung gegen Humane Papilloma Viren (HPV)


Mit der HPV-Impfung existiert die Möglichkeit, das Risiko für eine Gebärmutterhalskrebs-Erkrankung zu verringern. Dabei ist der Nutzen am größten, wenn vor dem ersten Geschlechtsverkehr geimpft wird, bevor es zu einer Infektion mit den HP-Viren 16 und 18 gekommen ist.

Es gibt zwei Impfstoffe, die jeweils gegen zwei krebsauslösende Typen der Humanen Papillomviren (HPV) - HPV 16 und HPV 18 - gerichtet sind. Die Impfung wirkt jedoch nicht gegen alle gefährlichen HPV-Typen, weswegen die jährliche Krebsfrüherkennung wichtig bleibt!

Beide Impfstoffe schützen vor einer Infektion mit den beiden krebsauslösenden HP-Viren 16 und 18 und somit auch vor Krebsvorstufen und Krebs am Gebärmutterhals, die durch diese beiden Erreger verursacht werden. Neuere Untersuchungen zeigen, dass die Impfung auch teilweise vor Infektionen mit anderen krebsauslösenden Typen (z.B. HPV 31 und 45) schützt, gegen die der Impfstoff nicht direkt gerichtet ist. Diese so genannte Kreuzprotektion lässt sich damit erklären, dass verschiedene Typen der Humanen Papillomviren sehr ähnlich aufgebaut sind und daher nach der vollständigen Impfung auch vom Immunsystem erkannt und bekämpft werden können.
Ein Impfstoff schützt zusätzlich zu den Typen HPV16 und HPV18 (Hochrisiko-Typen) vor einer Infektion mit den beiden Erregern HPV6 und 11 (Niedrigrisikotypen), die für die Entwicklung von Genitalwarzen verantwortlich sind. Beide Impfstoffe enthalten keine Bestandteile, die Krebs am Gebärmutterhals auslösen können!


Wer soll sich impfen lassen ? - Empfehlungen der Ständigen Impfkommission

Die Ständige Impfkommission (STIKO) des Robert-Koch-Instituts, welche für die Empfehlung von Impfungen zuständig ist, hat die Impfung gegen Humane Papillomviren (HPV) für alle Mädchen im Alter von 12 bis 17 Jahren (also vom 12. Geburtstag bis zum 18. Geburtstag) empfohlen. Damit soll die Zahl der Gebärmutterhalskrebsfälle zukünftig deutlich verringert werden. Die Impfung sollte möglichst vor dem ersten Geschlechtsverkehr durchgeführt werden, um eine Ansteckung mit den sexuell übertragbaren Humanen Papillomviren (HPV), welche für die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs verantwortlich sind, zu verhindern. Doch auch Frauen außerhalb dieser Altergruppe und bereits sexuell aktive Frauen können von einer Impfung profitieren und sollten mit ihrem Frauenarzt darüber sprechen.

 

(März 2011)

 

Körperliche Bewegung kann Krebsrisiko verringern

 

Wer sich regelmäßig körperlich bewegt, hat Studien zufolge ein geringeres Risiko für eine Krebserkrankung. Durch ein gesundes Körpergewicht, gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung lasse sich die Krebsgefahr um bis zu ein Drittel reduzieren, berichtet die in Dubai erscheinende Fachzeitschrift «Middle East Health». Sie beruft sich dabei auf Daten des World Cancer Research Fund (WCRF) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Das gelte beispielsweise für Brust- und Darmkrebs, aber auch für andere Leiden wie Herzerkrankungen und Diabetes.

Erwachsene sollten mindestens 150 Minuten pro Woche moderat körperlich aktiv sein. „Das kann zum Beispiel erreicht werden, in dem man fünfmal pro Woche je 30 Minuten zu Fuß geht oder täglich zur Arbeit mit dem Rad fährt", sagt Tim Armstrong von der WHO in Genf.

Das leichte Training sei für alle Altersstufen empfehlenswert.

Nach Angaben der WHO werden jährlich 12,7 Millionen neue Krebserkrankungen festgestellt, 7,6 Millionen Menschen sterben jährlich an dem Leiden.

Fachzeitschrift: (http://www.middleeasthealthmag.com/)

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